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Schnelles Handeln für die Zukunft der Kinder in Haiti:

18 Erdbebenwaisen finden im Waisenhaus der Black Rain Group ein neues Zuhause

Cap Haitien/Port-au-Prince/Zürich – Seit dem 12. Januar 2010 ist das Leben von Markenson Augustin ein völlig anderes. Am Abend jenen Tages zerstörte das verheerende Erdbeben seine Heimatstadt Port-au-Prince. Es riss seine Eltern in den Tod. Es nahm ihm seine kindliche Unbeschwertheit– Markenson Augustin ist neun Jahre alt. Vor acht Wochen hat die Normalität das Leben des Kindes scheinbar für immer verlassen. Heute lebt Markenson im Norden Haitis – im neuen Waisenheim der Black Rain Group Foundation und Normalität kehrt ganz langsam zurück.


Seit dem 12. Januar 2010 ist das Leben von Markenson Augustin ein völlig anderes. Am Abend jenen Tages zerstörte das verheerende Erdbeben seine Heimatstadt Port-au- Prince. Es riss seine Eltern in den Tod. Es nahm ihm seine kindliche Unbeschwertheit – Markenson Augustin ist neun Jahre alt. Vor acht Wochen hat die Normalität das Leben des Kindes scheinbar für immer verlassen. Heute lebt Markenson im Norden Haitis – im neuen Waisenheim der Black Rain Group Foundation und Normalität kehrt ganz langsam zurück. Gemeinsam mit Markenson haben 14 weitere Halb- und Vollwaisen ein Zuhause im neu eröffneten Black Rain Group-Waisenhaus in Cap Haitien gefunden. Zwölf der insgesamt 18 Kinder stammen aus dem Erdbebengebiet rund um Port-au-Prince. Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, zunächst zur Ruhe zu kommen und sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, wird von den Mitarbeitern des Waisenheims ein kindgerechter Alltag gestaltet.
„Gemeinsam mit den Kindern spielen, malen oder singen wir“, erzählt der Projektleiter vor Ort, Jaquesson Mexil. „Sie machen dabei einen fröhlichen Eindruck. Sie lachen viel.“ Mit der Realisierung des Waisenhauses hatte die Black Rain Group bereits vor dem dramatischen Erdbeben begonnen. Seit Ende Februar wird es bereits bewohnt – von Kindern, die darin ein Heim bis zu ihrer Volljährigkeit gefunden haben. In seiner Obhut sind regelmäßiges, gesundes Essen, gute hygienische Verhältnisse, medizinische Versorgung, pädagogische Betreuung, Kleidung sowie die Schulbildung sicher gestellt.

Die gemeinnützige Stiftung setzt auf die Zusammenarbeit mit einheimischen Partnern vor Ort und war dadurch schnell in der Lage, die ersten bezugsfähigen Räume für Erdbeben-Waisen zur Verfügung zu stellen. „In Haiti können Projekte wie unser neues Waisenhaus nur in Zusammenarbeit mit Einheimischen effektiv und schnell umgesetzt werden. Unsere Helfer wissen um den Umgang mit den Behörden, sie finden das Mittel zum Zweck vor Ort einfach schneller. Das ist insbesondere nach dieser Katastrophe ein unschätzbarer Wert“, so Stiftungsgründer Bruno Stettler. Das neue Waisenheim der Black Rain Group soll künftig über Spendengelder finanziert werden.
Wenn das ehemalige Office der Black Rain Group vollständig ausgebaut ist, wird es mit über 15 Zimmern, einem Außenhof und einer Terrasse Platz für bis zu 20 Kinder bieten. Stettler: „Im vergangenen Monat haben wir einen neuen Kühlschrank sowie einen Stromgenerator aus der Dominikanischen Republik besorgt.“ Das Haus ist vollständig ummauert und wird nachts zusätzlich von einem Wachmann betreut. Das Waisenhaus ist somit gut vor Überfällen geschützt, die in Haiti allein schon wegen Lebensmittelnot immer wieder vorkommen.

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Altersheim "Asile des demunis" in Grand riviere du nord

Im Altersheim „Asile des demunis“ sind die alten Menschen auf sich alleine gestellt. Die Mittel sind knapp. Es gibt keinen Strom, keine Toiletten, keinerlei ärztliche Behandlung und nicht einmal das Essen für den nächsten Tag ist ihnen sicher. Die Black Rain Group unterstützt das Altersheim, damit die Senioren ihre verbleibende Zeit würdevoll verleben können. Bitte spenden Sie und schenken Sie diesen Menschen eine sichere Existenz. Danke!

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Jaquesson Mexil in Cape Haitien

Jacquesson Mexil arbeitet für die Black Rain Group Foundation (BRG) in Haiti. Er ist verantwortlich für alle Hilfsprojekte der BRG. Er sieht es als seine Bestimmung an, den Ärmsten seines Landes zu helfen und ihnen damit eine bessere Zukunft ermöglichen zu können. Er ist bemüht, jeden Dollar effizient für die wichtigsten Hilfsmaßnahmen einzusetzen.
Wöchentlich berichtet Jackson via SMS oder Mail aus Haiti.

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Hospital “St. Popilè” in Montrouis

Seitdem Haiti von dem katastrophalen Erdbeben erschüttert wurde, ist Dr. Jean Gardy Marius in seinem Hospital 'Sante Popilè' nahe Port-au-Prince unermüdlich im Einsatz, um die Landbevölkerung medizinisch zu versorgen.
Die internationale Hilfe erreicht, so Marius, die Gebiete außerhalb der Hauptstadt nur schleppend. In einem Mail an die befreundeten Gründer der Black Rain Group Foundation Zürich (www.blackraingroup.org) bittet er um finanzielle Unterstützung, um Medikamente, um Wasser und Nahrung
aus der Dominikanischen Republik organisieren zu können. Die Black Rain Group ruft dringend zu Spenden zur Unterstützung des Arztes auf. Mit den Zuwendungen werden die Hilfsgüter unbürokratisch und schnell organisiert und direkt zur Versorgung der Landbevölkerung eingesetzt.
Marius und sein Team arbeiten etwa anderthalb Stunden entfernt von Port-au-Prince im Hospital 'Sante Popilè', das nicht zerstört worden ist. Um die Situation im Land zu beschreiben, so der 40-Jährige in seinem E-Mail, fehlen ihm die Worte. „In this moment nothing is working in Haiti. Today I had to cross the border to get some diesel for the electricity. And we are planning to go to the Dominican Republic to buy some water and medicines!“
Marius kehrte nach einem Medizinstudium im Ausland nach Haiti zurück, um der hilfsbedürftigen Landbevölkerung zu helfen. In Haiti arbeiten 95 Prozent der Ärzte in der Hauptstadt, obwohl 80 Prozent der Bevölkerung auf dem Land leben. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Astrid Nissen, Leiterin der Diakonie-Katastrophenhilfe in Port-au-Prince, kämpft er für ein besseres Leben der Landbevölkerung. Seit dem schwarzen Dienstag ist Marius rund um die Uhr im Einsatz. Die medizinische Versorgung der Verletzten jedoch wird immer schwieriger. Es fehlt an schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten, Verbandsmaterial und vielem mehr. Marius schreibt, dass Hilfe zwar auch außerhalb der Hauptstadt ankommt, deren Koordination jedoch schwierig sei. Seine Sorgen gelten der armen Bevölkerung. Aus Erfahrung weiß er: „Usually in Haiti people who do really need help never had chance to get it.”
Die Stiftungsmitglieder der Back Rain Group reagierten sofort auf den Hilferuf des Arztes und überwiesen erste Hilfsgelder aus ihrem Privatvermögen. Marius wird in den nächsten Tagen regelmäßig in die Dominikanische Republik fahren, um die Spendengelder dort abzuheben und davon noch vor Ort Medizin, Verbandsmaterial, Wasser und Nahrung für das Hospital und die verletzte Landbevölkerung zu organisieren. Als Einheimischer weiß Marius, wie und wo er am schnellsten die benötigten Hilfsgüter bekommt.
Die Black Rain Group ruft dringend zur Unterstützung von Dr. Jean Gardy Marius und dem Hospital 'Sante Popilè' in Montrouis auf.

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Schweiz:
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Eva Fröwis, Bruno Stettler
Sihlstrasse 99
CH-8001 Zürich
Tel.: + 41 79 633 37 82
Mail: info@blackraingroup.org
www.blackraingroup.org

Haiti:
Black Rain Group Waisenheim
Jacquesson Mexil – siergre social
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